Brandschutz-Lexikon

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Selbstentzündung

Eine Selbstentzündung ist die Entzündung eines brennbaren Stoffes ohne Energiezuführung von außen (z. B. durch Oxidation). Wird Oxidationswärme gestaut, so kann die Temperatur derart ansteigen, dass sich Stoffe selbst entzünden. Selbstentzündlich sind z. B. Metalle in Pulverform, Phosphor, öl- und fettgetränkte Faserstoffe. Viele Stoffe neigen in bestimmten chemischen Zusammensetzungen oder fein verteilt, be-sonders in Gegenwart von Katalysatoren, zur Selbstentzündung. Gebrauchte Putzlappen oder verschmutztes Sägemehl (z. B. durch Öl, Lacke, Lösemittel, Kleber) sind in dieser Hin-sicht besonders gefährlich. Sie sind in nichtbrennbaren Behältern mit dichtschließendem Deckel aufzubewahren und nach Arbeitsschluss aus den Betriebsräumen zu entfernen.
Zum Aufnehmen von ausgelaufenen Ölen, Lacken, Klebern, Lösemitteln sollten nur hierfür geeignete nichtbrennbare Bindemittel verwendet und sachgerecht entsorgt werden.



Erstellt am 20.09.2010 von Admin Aufrufe des Artikels: 727




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